Alle Beiträge von Andre Bösing

Liebe Möbelspender,

m Namen der Reisegruppe 2016 und aller Kinder der Ewaldi Community School bedanken wir uns recht herzlich für Ihre Möbelspenden.
Sie haben dazu beigetragen, dass wir mit den Kindern und Jugendlichen ganz viele Möbel in die Schule tragen konnten.

„Der Abschied war sehr traurig“

„Der Abschied war sehr traurig“
Die Coesfelderin Greta Lüking machte einen einjährigen Freiwilligendienst im afrikanischen Uganda

von A. Velken
Morgendliches Aufwachen vom Lärm der Kinder, chaotische Unterrichts-stunden in der Middle Class, Wäsche waschen, Spielenachmittage, Baden, Backen, Kochen oder „Ins-Bett-bring-Aktionen“ – all das ist für Greta Lüking zum Alltag geworden. Ein Alltag, den die 19-Jährige nun schweren Herzens hinter sich lassen musste:

„Good morning, teacher Greta!“ – In der sogenannten „Baby Class“ unterrichtete Greta die Jüngsten im Singen oder Malen oder brachte ihnen die Farben bei.

Ein Jahr lang leistete die Coesfelderin einen Freiwilligendienst im afrikanischen Uganda und unterrichtete dort an der Ewaldi Community School im Distrikt Nakaseke – etwa zwei Stunden von der Hauptstadt Kampala entfernt – die Schüler in den Fächern Mathe, Malen und Zeichnen oder „Writing“. Nun kehrte sie nach Deutschland zurück – mit vielen Briefen, Geschenken und noch mehr schönen Erinnerungen im Gepäck.

„Der Abschied war sehr traurig. Die Schule ist nach diesem Jahr wirklich unser Zuhause geworden und es war schon komisch, schließlich die Sachen zu packen und das alles hinter sich zu lassen. Die Kinder sind mir in der Zeit sehr ans Herz gewachsen“, erinnert sich Greta.

„Zwei Tage vor unserem Abflug gab es noch eine Abschiedsparty mit einem großen Festmahl und einer Disco. Manche Kinder haben gar nicht mehr aufgehört zu weinen!“, erzählt die Coesfelderin weiter.

Vor fast genau einem Jahr machte sich Greta Lüking gemeinsam mit ihrer Mitfreiwilligen Clara Schüppler aus Rinkerode auf in das rund 6200 km Luftlinie entfernte Uganda, um dort als „Volunteer“, entsendet vom Bistum Münster, an der Ewaldi Community School im Distrikt Nakaseke in Uganda zu leben und arbeiten. Entstanden ist das Projekt, das sich hauptsächlich über Spenden und Patenschaften finanziert, durch die Freundschaft des Bocholter Pastoralreferenten Andre Bösing und dem Ugander Stephen Sango. Rund 300 Kinder besuchen die Schule zur Zeit, etwa 130 davon leben im Internat. „Der Unterricht dort ist komplett auf Englisch, das war am Anfang gar nicht so leicht. Die Kinder waren sehr schwer zu verstehen und manchmal wurde an die Wörter zum Beispiel einfach ein „I“ rangehängt“, erzählt Greta. „Mittlerweile habe ich selbst auch einen ugandischen Akzent im Englischen, das ist ganz lustig.“

Auch Luganda – die Sprache, die die meisten Kinder an der Ewaldi Community School sprechen – lernte Greta, vor allem um sich mit den Kleinsten in der sogenannten „Baby Class“ zu verständigen. „Wir haben erstmal einfache Sätze wie Begrüßungen gelernt, damit wir uns gut verständigen konnten. Das finden die Kinder schon ganz cool, wenn man mit ihnen auf Luganda reden kann“, berichtet Greta, die im Oktober ihr Studium der Germanistik und Geschichte in Münster beginnen wird.

Doch nicht nur der Unterricht in Baby, Middle und Top Class gehörte zu den Aufgaben der Freiwilligen: Am Nachmittag stand freies Spielen mit den Kindern auf dem Programm. „Da wurde dann mit Bauklötzchen gespielt, mit den Kindern die Wäsche gewaschen oder draußen auf der Wiese gebadet“, berichtet Greta. „Für die Jüngeren war das natürlich schwierig – nachmittags waren wir eine Freundin und morgens dann die strenge Lehrerin. Naja, also wirklich streng war ich allerdings nie“, lacht Greta.

Auch an die vielen Backnachmittage mit den Kindern der sechsten Klasse, bei denen Brötchen oder zum Abschluss sogar Muffins gebacken wurden, erinnert die 19-Jährige sich gern zurück. „Ein Mal haben wir Pizza gebacken und dann gemeinsam König der Löwen geguckt. Dabei sind gleich vier Kinder auf meinem Bein eingeschlafen!“ In den langen Ferien von Dezember bis Februar standen außerdem Reisen nach Tansania, Sansibar oder Ruanda gemeinsam mit anderen Freiwilligen auf dem Programm.

Erfolgreiche Schminkaktion zum Abschied: Greta mit Judith (links) und Happy (rechts).

„In den Osterferien hat mich meine Familie besucht und wir haben gemeinsam mit den Kindern Ostern gefeiert und sogar Ostereier versteckt. Es war toll, dass meine Familie meinen Alltag dort kennengelernt hat!“, erinnert sich Greta. Und auch wenn Greta seit ihrer Ankunft in Deutschland noch ständig an die Zeit in Uganda zurückdenkt, gibt es einige Dinge auf die sie sich bereits jetzt freut: „Ich freue mich vor allem auf Käsebrötchen und Käse generell. Außerdem habe ich es vermisst, Fahrrad zu fahren. Auf mein Studium freue ich mich auch schon und natürlich darauf, die anderen Freiwilligen bald wieder zu sehen!“

Der Ewaldi Community School bleibt Greta weiterhin verbunden: Sie hat eine Patenschaft für die 9-jährige Helen übernommen.

Ugandafahrt 2016 vom 7. Bis 21. Oktober

Gute Möbel – Gute Noten.

Wie wichtig es ist auf guten Schulmöbeln zu sitzen kann sich jeder ausmalen, wenn er sich an seine Kindheit zurück erinnert. Wenn man jedoch wie die Kinder in der Ewaldi Community School von morgens 7.00 Uhr bis abends 7.00 Uhr auf demselben Stuhl sitzt, dann ist es von besonderer Bedeutung, dass der Stuhl nicht wackelt und gut beschaffen ist.

Im Oktober wird wieder eine Gruppe von freiwilligen Helfern nach Uganda fliegen.

Als besondere Aufgabe hat sich die Gruppe vorgenommen, für eine gute Möblierung der Schule zu Sorgen. Dies will sie durch den Ersatz der vielen defekten Stühle und Tische und der Anschaffung neuer Schränke erreichen und dadurch eine neue Motivation bei den SchülerInnen erzeugen.

Was Gutes tun und drüber reden! Deshalb werden wir in jedes neue Möbelstück den Namen des Sponsoren eingravieren. Wir hoffen, dass dadurch die Kinder eine bessere Identifizierung mit ihren Klassenmöbeln bekommen.

Wir danken für die Unterstützung!

Basar im Textilmuseum

Veronika Stoverink und viele fleißige Mithelferinnen verkauften am 29. November im Textilmuseum kreative selbst erstellte Artikel für Uganda. So häkelte und nähte die Mutter von Frau Stoverink mit 92 Jahren unzählige Taschen und Stoffartikel.

Auch in diesem Jahr kamen die aus Cola-Dosen erstellten Schmuckbehälter wieder gut an. Über 1000,- Euro kamen bei dieser Aktion als Erlös für Uganda zusammen.

Danke für das gute Engagement.

Begegnung auf Augenhöhe

18 junge Menschen konnten in den Herbstferien 2015 das Leben in Uganda hautnah erleben. Für die Teilnehmer der diesjährigen Projektfahrt gab es wieder persönliche Herausforderungen gemischt mit persönlichen Begegnungen mit den Kindern und Mitarbeitern des Projektes.

Das Hauptaugenmerk der Fahrt sollte in diesem Jahr auf das Thema Ernährung und Umweltschutz gelegt werden. Durch eine großartige Vorarbeit und eine gute Abstimmung mit den Mitarbeitern in Uganda ist die Idee entstanden einen Brotbackofen an der Schule zu errichten. Bei unserem Aufenthalt Konnten wir den bereits von den Ugandern fertiggestellten Ofen nutzen und zusammen mit den Lehrern Brot und Kuchen backen. Den großen Erfolg haben wir dann auch sofort bei der Lehrerfete kosten können.

Ebenfalls haben wir zusammen mit den Ugandern über 500 Bäume pflanzen können. Das Ergebnis der Baumpatenschaften, die viele Freunde des Projektes für je 5,- Euro abgeschlossen haben. In Semuto, wo die Bäume gepflanzt wurden, soll durch die Aktion ein Umdenken stattfinden und der Wert von Bäumen erkannt werden.

Inzwischen zur Tradition geworden ist der Martinszug. Auch in diesem Jahr haben wir wieder schöne Laternen erstellt und das Martinsstück wurde von den Kindern dargestellt.

Das Wichtigste war jedoch wieder der Kontakt zu den Kindern. Viele Freundschaften sind entstanden
Und die Kinder konnten mit den Teilnehmern der Gruppe viel Zeit verbringen.

In Masaka konnten wir die Schüler besuchen, die bereits auf der Secondary School sind.

Auch Die Community haben wir wieder besucht. Hier erfuhren die Gruppenteilnehmer aus welcher Armut Die Kinder des Projektes stammen. Dieses war der extreme Kontrast verglichen mit dem glücklichen Leben an der Schule.

Wir danken allen Unterstützern und allen Baumpaten.

Andre Bösing

Afrikatag 2015 in der Gemeinde Ewaldi

In der Gemeinde Ewaldi findet am Sonnteg, 25. Januar ein Afrikatag statt. Der Beginn ist um 11.00 Uhr in der Ewaldi-Kirche.
Das Programm startet um 12.00 Uhr im Pfarrheim in der Schwertstraße.

Es erwartet sie folgendesw Programm im Pfarrheim:

  • Gitarrist uns Sänger David Bröcker
  • Projektionsvortrag von André Bösing
  • Malen und Basteln für Kinder
  • Verkauf fair gehandelter Produkte durch die
    Eine-Welt-Welt-Gruppe St. Josef
  • Typische afrikanische Snacks
  • Kaffetrinken
  • Musik von der Band „Winkelrocker“

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Neues aus dem Projekt

Das neue Schuljahr:

Auch in der Schule hat sich vieles neues ereignet. Im Februar hat das neue Schuljahr begonnen und wir konnten wieder 25 Kinder in die neue Kindergartengruppe aufnehmen. Der Kindergarten befindet sich mittlerweile übergangsweise in einem Teil der Nähschule. Hier haben die Kinder größere Räume, die nicht so hellhörig sind, wie ihre bisherigen Kellerräume.

Im Dezember haben 14 Kinder die Ewaldi Community School verlassen und sind auf weiterführende Schulen gegangen. Immer bemühen sich Steven und Annet gute Schulen für die Kinder zu finden.

Der Schulbau:

Am Schulbau tut sich einiges. die Trenntoiletten, die die Mitreisenden bei ihrer Fahrt im Oktober mit aufgebaut haben sind fast fertig und können in den nächsten Wochen in Betrieb genommen werden. Auch der Schlafsaal wird mehr und mehr genutzt. Immer mehr Räume werden den Kindern bereitgestellt, so dass bald auch das Obergeschoss bezogen werden kann und wir hoffentlich bald für alle Kinder einen Schlafplatz haben.

Für die Arbeiten an der Schule und für Besorgungen haben wir seit Neusten einen kleinen LKW, der ständig im Einsatz ist.

Ugandafahrt vom 3. bis 16. Oktober

Im Oktober diesen Jahres werden wir wieder nach Uganda fliegen, um dort im Projekt mitzuarbeiten.

Wer noch Interesse hat vom 3. bis 16. Oktober mitzufliegen, der ist herzlich eingeladen sich bei

Andre Bösing: Tel.: 015112425268 zu melden.

 

Wir haben neue Volontäre

Ab dem 2. März haben wir eine neue Volontärin in unserem Projekt.

Katharina Pigenschke wird für einen Monat im Kindergarten und in der Schule die Arbeit der Pädagogen unterstützen. Die Psychologiestudentin kommt aus Kevelar und ist durch eine Teilnehmerin des Eine-Welt-Kreises auf das Projekt gestoßen.

Wir wünschen Katharina viel Erfolg bei ihrer Mitarbeit und gute Erfahrungen im Projekt.

Ab August werden wir auch wieder zwei neue Jahrespraktikanten haben. Clara Schueppler und Greta Lücking werden über das Bistum Münster in unser Projekt entsandt. Die beiden, dann 18 jährigen werden die Arbeit von Babara Loy und Joschua Krause fortsetzten. Als Mitarbeiter für ein Jahr haben sie die Möglichkeit die Arbeit vor Ort in aller Tiefe kennen zu lernen und sind dadurch in der Lage eine echte Ergänzung des Personals zu bieten. Für die Kinder des Projektes ein echter Gewinn.

Sportfest an der Schule

Dear Andre,

Hopefully all was well with the one world circle meeting!

On this side, we had our internal sports day yesterday at the school and kids were grouped into four groups (Houses) In the names of Andre House, Hasken house, Busulwa house and Sango House.

So they were four teams competing in various items such as running in cross country, 100 meters, 800metres, 400metres, javalin, discus, high jump, long jump and kindergarten games.

However, the the results was as follows:

Busulwa house( Annet’s house) was the first, 2rd was Hasken house, 3rd was Sango House, 4th Was Andre house.

It was the first of its kind in our school but it was so nice and the teachers and the kids showed very high team spirit!! this was a preparation for the district competition next week. It was decided by the committee for house names and are going to be permanent for now and the generations to come.

Please see attached for your participation in the same. Enjoy the show!

However, i wish to inform you that our account is now empty so we request you kindly to make another transfer. we are likely to get stuck soon.

Neue Informationen, Bilder und Eindrücke

Der Schlafsaal wurde verputzt.
Mittlerweile ist das untere Geschoss komplett bezogen.
Da trotz des großen Wassertanks in der Trockenzeit öfter die Situation eintrat, dass die Wasserreserven nicht reichten, …
haben wir einen Brunnen gebaut, der Zugang zu weiteren Wasservorkommen ermöglicht.

Wir haben eine Übergangslösung für den Kindergarten gefunden. Im Anschluss an die Nähschule wurden die Räume der geplanten Schulküche bezogen. Somit hat sich erst einmal die Situation für die Kinder entspannt.

Bisher wurden die Kinder in drei Gruppen im Kellerraum des Schlafsaals unterrichtet, was eine schwierige Situation für Kinder und Lehrer darstellte. Die Kinder finden nun Platz in den großzügigen Räumen und können spielen.

Die Trenntoilette steht kurz vor der Fertigstellung. Nun müssen nur noch die letzten Rohre angeschlossen werden. Die Kinder und Lehrer freuen sich endlich ein hygienisches, geruchsarmes Stilles Örtchen zu bekommen.